Schwimmen: Ausdauer und Kraft für die Haltemuskulatur

Schwimmen ist ein umfassendes Kraft- und Ausdauertraining für den gesamten KörperSchwimmbäder gehören zu den beliebtesten Freizeiteinrichtungen überhaupt. Ob Hallen- oder Freibad, Spaßbad oder Therme, wohl jeder von uns war schon mal dort. Für die meisten bleibt es beim zwanglosen Planschen oder Spielen mit den Freunden. Für diejenigen allerdings, die Schwimmen als Sportart betreiben, gilt ein durchstrukturiertes Training. Es besteht aus intensiven Technik-, Ausdauer- und Kraftübungen, wobei vor allem letztere Aspekte auch an Land, z.B. in Form von Lauftraining oder Gewichte heben trainiert werden können. Man wird, meistens als kleines Kind, in die Grundzüge der Technik eingeführt und die vier verschiedenen Schwimmstile (Freistil, Brustschwimmen, Rückenschwimmen und Schmetterling), auch als Lagen bezeichnet, werden nach und nach erlernt. Schon früh wird man dazu ermutigt, an Wettkämpfen teilzunehmen, um Erfahrung zu sammeln und seinen Club durch die erbrachte Leistung zu stützen.

Ganzkörpertraining mit Disziplin

Schwimmen lernen die meisten schon im jungen KindesalterDer Alltag eines Schwimmers ist relativ hart, denn wie in jedem Leistungssport ist viel Training Pflicht. Neben vielen Tageskilometern dürfen separates Krafttraining und ein ausgewogener und auf den Sport abgestimmter Ernährungsplan nicht fehlen. Des Öfteren hört man, dass so manches Schwimmtraining langweilig ist, da z.B. im Gegensatz zu Fußball oder Tennis, die Unberechenbarkeit eines Gegners fehlt. Die Trainer versuchen dem entgegenzuwirken, indem sie einen abwechslungsreichen Trainingsplan erstellen, in dem sich die Einheiten untereinander nicht zu sehr gleichen oder indem sie Hilfsmittel einsetzen, welche den Schwimmalltag zum einen interessanter gestalten und zum anderen auch ein feiner abgestimmtes Techniktraining erlauben. Beliebte Hilfsmittel sind z.B. Pullboys oder Paddles.

Schwimmen als Leistungssport betrieben erfordert in hohem Maße Disziplin und Durchhaltevermögen, da man primär für sich selbst kämpft und man sich auf keinen anderen verlassen kann, wenn man selbst eine schlechte Leistung erbringt. Dennoch reist man zu einem Wettkampf immer als Team und hat durch das häufige gemeinsame Training einen starken Teamzusammenhalt.

Gesund im Becken unterwegs

Schwimmen ist eine sehr gesunde Sportart, da der gesamte Körper trainiert wird. Fast alle Muskeln kommen zum Einsatz und das unter gelenkschonenden Bedingungen. Gerade die Rückemuskulatur, die im normalen Arbeitsalltag stark belastet wird, kann hervorragend gestärkt werden. Außerdem ist Schwimmen auch ein sehr gutes Bauchmuskeltraining, wodurch also die gesamte Haltemuskulatur schonend aufgebaut und entsprechende Fehlhaltungen vorgebeugt werden. Das Verletzungsrisiko ist verglichen mit anderen Sportarten deutlich geringer, auch weil der direkte Körperkontakt zu Gegnern fehlt. Ein nicht zu vernachlässigender Aspekt ist das Herz-Kreislauf-Training. Schwimmen ist ein schonender Sport, welcher den Körper rundum fit hält und, im Freibad betrieben, sogar an der frischen Luft ist. Und auch das Bauchmuskel

Es gilt also: Ob als Leistungssport oder nur als Breitensport betrieben, Schwimmen ist als Rundum-Fitmacher nur zu empfehlen und nach erfolgreich geschwommenen Kilometern kann man dann auch guten Gewissens mit Freunden am Beckenrand plaudern oder am See angeln, denn Angeln ist auch Sport und macht gerade zu Zweit oder zu Dritt viel Spaß.

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EMS-Training – Unter Strom zur Traumfigur?

EMS steht für Elektromyostimulation und ist der neueste Trend im Fitnessbereich. Dabei handelt es sich um eine Trainingsmethode, die in der Physiotherapie und im Leistungssport schon seit Jahren eingesetzt wird.

Wie funktioniert EMS-Training?

Niederfrequenter Reizstrom sorgt beim EMS-Training für eine effektivere Stimulation der Muskulatur.Die Elektromyostimulation erfolgt über spezielle Trainingsbekleidung, auf der mehrere Elektroden angebracht sind und über die elektrische Impulse auf den Körper und in die Muskulatur geleitet werden. Bei Anbietern wie StimaWELL kann man das entsprechende Equipement kaufen oder mieten.  Die Stimulation führt zu einer schnellen Kontraktion der Muskeln, etwa bis zu 85 mal pro Sekunde. Wenn man nun ein entsprechendes Ganzkörpertraining durchführt, ist das effektiver als Muskeltraining mit Gewichten. Über die Elektroden im Trainingsanzug können alle großen Muskelgruppen gezielt angesteuert werden. Dadurch sollen nicht nur die oberflächlichen, sondern vor allem die tiefen Muskelstrukturen trainiert und aufgebaut werden. Isometrische oder dynamische Übungen können so schneller zum Muskelaufbau führen.

Was bringt das EMS-Training?

Durch die tiefe Muskelstimulation kommt es zu stärkeren Muskelkontraktionen als beim herkömmlichen Training. Dadurch wird jede Übung intensiviert und ein Ganzkörpertraining kann in nur 15 bis 20 Minuten abgeschlossen sein statt in 2 Stunden wie beim normalen Fitnesstraining. Das EMS-Konzept kann aber auch gezielt bestimmte Muskelgruppen trainieren, um zum Beispiel muskuläre Defizite zu beseitigen.  Allerdings sollte man auf das klassische Muskeltraining nicht gänzlich verzichten. Experten sind sich einig, dass wie immer die Mischung den Erfolg bringt. EMS-Training alleine kann weder beim Abnehmen noch beim Muskelaufbau schnelle Erfolge erzielen. Wichtig ist auch ein gewisser Ausgleich mit Ausdauertraining (Joggen, Radfahren, Schwimmen) oder Ganzkörpertraining im Rahmen von Fitnesskursen (Funcional Fitness, Zirkeltraining).

Für wen ist das EMS-Training geeignet?

Prinzipiell kann EMS-Training von jedem gesunden Menschen durchgeführt werden. Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Herzschrittmacher oder Schwangere sollten auf diese Trainingsform aus gesundheitlichen Gründen verzichten. Bei Zweifeln hilft schon ein kurzer Termin beim Hausarzt, der entsprechend beraten kann.

Gibt es Gefahren beim EMS-Training?

Bei regelrechter Anwendung ist das EMS-Training nicht gefährlich. Niederfrequenter Reizstrom ist nichts neues für unsere Muskulatur, da die Stimulation und Steuerung über die Nerven ähnlich abläuft. Die Herzmuskulatur wird bei normaler Anwendung nicht erreicht und ist vom Training deshalb nicht betroffen. Bei Ganzkörpertraining mittels EMS besteht allerdings schneller als beim herkömmlichen Training die Gefahr der Überlastung, da man die Anstrengung nicht direkt spürt. In der Folge wird vermehrt Kreatinkinase (CK) von der Muskulatur ins Blut abgegeben, was wiederum die Nieren belasten kann. Laut einer Studie der Sporthochschule Köln sind die CK-Werte nach einem EMS-Training um bis zu 18mal höher als nach dem normalen Ganzkörperfitnesstraining. Nicht zuletzt deshalb sollte man beim EMS-Workout vor allem am Anfang nicht auf einen Trainer mit entsprechenden Instruktionen verzichten. Wie immer ist nämlich zu beachten: Je höher die Belastung für den Körper ist, desto mehr Regenerationszeit braucht er.

Wie häufig sollte man das EMS-Training anwenden?

Anfänger und Untrainierte sollte nicht häufiger als ein mal pro Woche trainieren. Auch Geübte sollten aufgrund der langen Regenerationszeit nicht mehr als 2 mal wöchentlich zum EMS-Anzug greifen.

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Fitness Apps: MyFitnessPal zählt Kalorien, Runtastic die Kilometer

Falls Sie Ihre Fitness verbessern und dabei erfolgreich Diät halten möchten, empfiehlt sich digitale Unterstützung in Form von Ernährungs- und Fitness-Apps. Eine davon nennt sich MyFitnessPal und funktioniert so: Um Ihr Ess- und Trainingsverhalten möglichst genau zu dokumentieren, tragen Sie Ihre Mahlzeiten und Workouts regelmäßig ins virtuelle Tagebuch ein. Das artet zwar zuweilen in Erbsenzählerei aus, doch immerhin denkt die App mit und gestaltet im Laufe der Zeit — falls Sie nicht jeden Tag eine neue Speise oder Sportart ausprobieren — die Eingabe zunehmend einfacher.

Kalorienzähler und Diät-Tracker

Fitness Apps für das Smartphone können für ein strukturiertes Trainingsprogramm sorgen.Anhand dieser Informationen verrechnet MyFitnessPal fortwährend die Anzahl der Kalorien, die Sie beim Essen aufnehmen, mit denen, die Sie beim Trainieren verbrennen. So haben Sie Ihre selbst gesteckten oder vom Ernährungsberater empfohlenen Kalorien- und Makronährstoffziele stets im Blick. Die Datenbank umfasst über sechs Millionen Lebensmittel und wird kontinuierlich erweitert. Der Zugriff darauf ist noch gratis, für weitere Features wie Nahrungsmittelanalysen, tagesabhängige Zielsetzungen oder Exporte von CSV-Dateien benötigen Sie einen kostenpflichtigen Premium-Account.

GPS-Tracking in Echtzeit

MyFitnessPal ist mit zahlreichen Gesundheits- und Fitness-Apps kompatibel, darunter auch mit Runtastic. Diese App erfasst sämtliche körperlichen Aktivitäten, sei es Walken, Radfahren oder Schwimmen. Das Hauptaugenmerk liegt aber, wie der Name vermuten lässt, auf dem Laufsport. Getrackt wird per GPS in Echtzeit. Eine permanente Internetverbindung ist also nicht vonnöten, dennoch lohnt sich für den Live-Modus eine Handyflatrate (z.B. von discoPLUS): Anhand von Ranglisten, öffentlich oder auf Wunsch nur für Ihre private Laufgruppe, können Sie sich live mit anderen Läufern messen.

Ein bunter Mix aus Fitness-Apps

Doch was, wenn Sie gar nicht laufen? Dafür hat die österreichische Runtastic GmbH viele weitere Mini-Apps entwickelt. Eine registriert beispielsweise jeden Schritt, eine andere jeden Pedaltritt. Oder Sie lassen Ihre Push-, Sit- und Pull-ups zählen oder folgen einer Step-by-Step-Anleitung auf dem Weg zum perfekten Bauch oder Po. Auch die Ernährung kommt nicht zu kurz: Die Runtasty-App schlägt einfache und gesunde Rezepte vor, jeweils abgestimmt auf Ihren individuellen Trainingsplan. Und eine eigene Wiege-App sorgt für das notwendige Gewichtsmanagement, benötigt dazu allerdings eine smarte Waage.

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Rückenschule für den Alltag

Ein kräftiger Rücken schützt vor BelastungsschädenViele Menschen in Deutschland leiden an Rückenschmerzen. Gründe dafür sind meist Fehlbelastungen und fehlende stabilisierende Muskulatur. Doch man kann selbst einiges tun, um diese Schmerzen zu bekämpfen bzw. vorbeugend zu handeln. Wir geben ein paar Tipps, wie man schon im Alltag rückenschonend zurecht kommt.

Sitzende Tätigkeit

  • Lehne so einstellen, dass der Rücken circa 15-20 cm über der Sitzfläche gestützt wird.
  • Nicht längere Zeit ununterbrochen in der gleichen Sitzhaltung verweilen – zwischendurch aufstehen und Streckübungen durchführen.

 

Stehende Tätigkeit

  • Höhe der Arbeitsfläche so wählen, dass man bequem aufrecht stehen kann.
  • Wenn möglich, abwechselnd ein Bein hochstellen (zum Beispiel auf einen Schemel oder eine Kiste)

 

Heben und Tragen von Lasten

  • Beim Aufheben von Lasten beugen wir uns mit rundem Rücken und gestreckten Beinen nach unten. In dieser Stellung wird der Druck in den Bandscheiben der Lendenwirbelsäule stark erhöht, die Bandscheiben damit allmählich geschädigt. Machen wir es wie die Gewichtheber: In die Knie gehen, den Gegenstand anheben und mit geradem Rücken hochgehen.
  • Beim Tragen von Lasten das Gewicht verteilen. Lieber zwei kleine Taschen als eine große und schwere.

 

Hausarbeit (Bügeln, Staubsaugen, Kehren u. ä.)

  • Aufrecht stehen, eventuell einen Fuß abwechselnd hochstellen.
  • Beim Staubsaugen ein langes Saugrohr verwenden. Wenn es unter die Schränke geht, geht man am besten in die Hocke oder kniet sich hin. Wichtig ist, dass man nicht lange in gebückter Haltung arbeitet.

 

Liegen – das Bett

  • Eine durchgelegene Matratze vermeiden!
  • Zu empfehlen sind eine feste Unterlage (harter Bettrost) und darauf eine weiche Matratze, so dass der Körper überall gleichmäßig aufliegt. Ein individueller Härtegrad und eine angepasste Zoneneinteilung sorgen bei einer Matratze für einen gesunden Schlafkomfort, der dem Rücken die entsprechende Erholung bringt.
  • Keine zu großen oder dicken Kissen verwenden, die den Oberkörper in halbe Sitzlage bringen. Günstig ist ein kleines und flaches Kissen zur Unterstützung von Kopf und Nacken.

 

Essen und Gewicht

  • Man sollte auf ein ideales Körpergewicht achten. Jedes überflüssige Pfund belastet zusätzlich Bandscheiben, Wirbelsäule und Gelenke.

 

Sportliche Betätigung

  • Als rückenfreundliche Sportarten gelten: Gymnastik, Schwimmen, Skilanglauf, Jogging auf weichem Waldboden.
  • Schwimmen, vor allem Rückenschwimmen, ist besonders günstig. Durch den Auftrieb im Wasser und durch die gestreckte Rückenlage wird die Wirbelsäule optimal entlastet.

Yoga – Sport für Körper, Geist und Seele

Bei dem Begriff Yoga denken viele erstmal an aufwendige Dehnübungen und komplizierte Halteübungen, die nur durch jahrelanges Training oder extrem laxe Bänder und Sehnen wirklich durchzuführen sind. Dabei verbirgt sich hinter dieser Sportart noch eine ganze Menge mehr.

Der Yoga-Trend hat sich in den letzten Jahren in den westlichen Ländern weiter verstärkt.Yoga ist ein Jahrtausende alte indische philosophische Lehre und bedeutet auf Sanskrit so etwas wie „anspannen“. Tatsächlich prägen vor allem diese Dehnungsübungen unser Bild und haben Yoga dadurch in der westlichen Welt so populär gemacht. Die rein körperliche Ertüchtigung stellt aber nur einen kleinen Teil der Philopsophie dar und nennt sich eigentlich speziell „Hatha Yoga“. Aus Indien kam dieser Trend in den 60er- und 70er-Jahren vor allem durch die Hippie-Bewegung in die Vereinigten Staaten und von dort aus dann auch zu uns nach Deutschland.

In den letzten Jahrzehnten werden aber nun auch die anderen Aspekte der Yoga-Kunst in der westlichen Welt bekannt und erhalten eine breite Aufmerksamkeit. Dabei dreht es sich vor allem um Konzentrationsübungen für Geist und Seele sowie Entspannungsübungen. Mittels bestimmter Atemtechniken wird der Körper gezielt beruhigt, der Puls verlangsamt und ein hoher Grad an Entspannung erreicht.

Als eine der sechs klassischen Philosophien (Darshanas) der indischen Philosophie unterscheidet sich Yoga vor allem auch durch die Askese von der westlichen Form der New-Age-Bewegung. Wie beim Kamasutra oder bei Rollenspielen mit Silikon-Strapon wurde auch die Yoga-Tradition im Westen verändert und angepasst. Normalerweise wird die ursprüngliche Art des Yogas traditionell in entsprechenden Schulen gelehrt. Lehrmeister sind die sogenannten Yogis, die diesen Beruf in Indien sogar studiert haben und meistens aus der Kaste der Gelehrten stammen, den Brahmanen.

Der Begriff Hatha Yoga berschreibt die körperlichen Kräftigungs- und Dehnübungen.In den USA hat die dort praktizierte Form des Yogas ihren Ursprung eher im 19. Jahrhundert. Gerade im Zuge der Internetrevolution und dem Trend der Fitness-Videos, der entsprechenden Instagram-Accounts sowie im Zusammenhang mit einer bewussten Ernährung und einem gesunden Lebensstil erfreuen sich nicht nur die körperlichen Anwendungsbereiche großer Beliebtheit. Gerade auch Entspannungs- und Konzentrationsübungen für die Psyche werden von immer mehr Arbeitgebern gefördert und sollen in modernen Unternehmen wie Google- und Apple die Kreativität und Zufriedenheit bei der täglichen Arbeit antreiben.

Dass regelmäßige körperliche Ertüchtigung sowie Atemübungen das allgemeine Wohlbefinden der Physis und Psyche verbessern können, dürfte unbestritten sein. In welchem Ausmaß diese Effekte allerdings stattfinden, das dürfte von Person zu Person unterschiedlich ausfallen und vor allem mit der Veranlagung und dem Charakter zusammenhängen.

Da entsprechende Yoga-Kurse heutzutage fast in jedem Fitnessstudio und in vielen Vereinen angeboten werden, sollte man sich vielleicht auch ohne studierten Yogi einmal dieser indischen Philosophie (oder dem, was der Westen daraus gemacht hat) widmen. Vielleicht gefällt einem das Training ja so gut, dass man dabei bleibt und so langfristige Effekte auf Körper und Geist bemerkt.

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Argentinien – Fußball, Mate und Natur

Das Stadion der Boca Juniors in Buenos Aires bietet Platz für bis zu 57000 Zuschauer.Wer an Argentinien denkt, denkt zuerst natürlich an Lionel Messi und die große Fußballtradition in dem Land. Traditionsvereine wie die Boca Juniors sind Zuschauermagnete und ziehen jedes Spiel viele Tausend Fans in die großen Stadien. Die Nationalmannschaft des Landes wurde 1978 im eigenen Land und 1986 in Mexiko Weltmeister und verlor zuletzt das Finale 2014 in Brasilien gegen Deutschland, was wahrscheinlich jedem noch gut in Erinnerung ist.

Neben dem Fußball hat das zweitgrößte Land Südamerikas aber noch weitaus mehr zu bieten. Durch seine extreme Nord-Süd-Ausdehnung über circa 3700 Kilometer findet man gleichzeitig mehrere verschiedene Klimazonen in einem Land. Neben wärmerer Regionen im Norden gibt es in den Anden und in Patagonien im Süden aber auch Gletscher und Gebiete, in denen man gut Skifahren kann. In der Hauptstadt Buenos Aires im Osten des Landes leben knapp 3 Millionen Einwohner.

Außer an den Sport denken viele Menschen natürlich auch an die bekannten argentinischen Rindsteaks, wenn es um das neben Chile südlichste Land Südamerikas geht. Die Viehzucht gehört seit Jahrhunderten zu den wichtigsten wirtschaftlichen Eckpfeilern des Landes. Darüberhinaus gibt es in Argentinien aber auch einige Bodenschätze wie Erdöl und Erdgas oder auch Edelmetalle wie Gold, Silber, Kupfer, Blei und Zink. Diese Rohstoffe werden entsprechend gewinnbringend abgebaut, wodurch sich eine traditionsreiche Kultur der Bergleute in Argentinien entwickelt hat. Diese Kumpels arbeiten oft bei harten Bedingungen unter Tage.

Patagonien im Süden Argentiniens bietet atemberaubende Landschaften.Das südamerikanische Land besitzt neben einiger Bodenschätze auch vorzügliche Lagen zum Weinanbau, was dazu führt, dass argentinische Rotweine teilweise zu den besten der Welt gehören. Ein weiteres Getränk ist ebenfalls sehr charakteristisch und landestypisch: Der Mate-Tee. Dieser wird zwar auch in den Nachbarländern Chile, Paraguay, Uruguay sowie im Süden Brasiliens getrunken, ist aber dennoch in vielerlei Hinsicht sehr typisch für den argentinischen Lebensstil. Dieser Tee-artige Aufguss aus den getrockneten, zerkleinerten Blättern des Mate-Strauchs (Yerba Mate) wird meistens in geselliger Runde durch einen typischen Trinkhalm, den Bombilla, getrunken. Auch das Trinkgefäß, in dem das teeartige Getränk serviert wird, nennt man Mate.

In der kalten Variante wird das Mate-Getränk Tereré genannt. Gerade in den letzten Jahren dürfte Mate den Deutschen immer mehr in das Bewusstsein gekommen sein. Viele Hersteller haben den einzigartigen Geschmack des trendigen Drinks erkannt und produzieren diesen nun in großen Mengen als Erfrischungsgetränk in Flaschen. Bei einem kaffeeähnlichen Koffeingehalt taugt Mate außerdem als Muntermacher in kleinen Pausen und wird in dieser Form vor allem von Schülern und Studenten genutzt.

Mate-Tee ist gesund und passt zu einem sportbewussten Lebensstil.Neben der anregenden Wirkung fördern die Nährwerte des Mate-Tees auch die Verdauung und ist harntreibend, insgesamt also durchaus Effekte, die einen gesunden Lebensstil bei Sportlern fördern können. Aber auch äußerlich werden den Mate-Blättern gesundheitsfördernde Wirkungen nachgesagt. So soll die Pflanze als Verband auch bei Hautreizungen und Ekzemen helfen.

Die Vielfalt und den Abwechslungsreichtum Argentiniens sollte man am besten selbst erleben. Zwar dauert der Direktflug ab Frankfurt fast 14 Stunden, aber viele tolle Eindrücke und Erlebnisse lassen die Reisestrapazen schnell vergessen. Am besten sollte man eine mehrwöchige Rundreise durch das Land planen. Zusammen mit ein paar Spanischkenntnissen lassen sich die Landschaft und die Leute so am besten kennenlernen. Die Reise in die südlichsten Regionen Südamerikas wird man sicher nie vergessen.

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Gesunde Ernährung als Basis für den Traumkörper

Gewicht abnehmen durch Sport und gesunde Ernährung.Bei vielen Deutschen kommt im Arbeitsalltag Sport und Ernährung zu kurz. Stress im Job mit nur wenigen Pausen sorgt häufig dafür, dass man in der Mittagspause nur schnell ein kleines Brötchen oder etwas Süßes isst. Wenn der Arbeitstag dann auch noch länger als 12 Stunden dauert und Wochenendarbeit keine Ausnahme ist, bleibt auch der Sport als Freizeitausgleich auf der Strecke. Gerade bei Arbeitnehmern in Krankenhäusern, Anwälten oder Bänkern führt diese ungesunde Lebensweise über die Zeit dann früher oder später zu Übergewicht und Verlust der Muskulatur. Umso schwieriger ist es dann den Einstieg in einen gesünderen Alltag zu finden.

Grundlage eines gesünderen Lebensstils ist die Ernährung. Dazu gehören ausgewogene und regelmäßig Mahlzeiten. Man sollte also versuchen eine gewisse Regelmäßigkeit und Organisation in die Ernährung zu bringen. Dabei können Essenspläne für die Woche helfen, wodurch bestimmte Gerichte zum Beispiel schon am Wochenende vorgekocht und eingefroren werden. So wird man unabhängiger von schnellen unüberlegten Snacks und ernährt sich deutlich gesünder.

Zu einem ausgeklügelten Ernährungsplan sollten zur Gewichtsreduktion regelmäßige Sporteinheiten kommen. Auch hier kommt es wieder auf eine entsprechende Organisation an, sodass man zum Beispiel 2-3 mal in der Woche Ausdauer- und/oder Krafteinheiten absolviert. Diese müssen gar nicht unbedingt sehr lange dauern, denn bereits eine Stunde Sport pro Einheit bringt erstaunlich schnell ein fitteres Lebensgefühl und lässt die Pfunde purzeln. Im besten Fall spricht man sich mit Freunden und/oder Arbeitskollegen ab, um gemeinsam Sport zu treiben. So erreicht man oft einen höheren Motivationsgrad und kann sich gegenseitig über so manchen müden Moment hinweg pushen. Gemeinsame Einheiten im Fitnessstudio, Badminton, Tennis, Fußball oder einfach eine kleine Jogging- oder Radfahrrunde machen Spaß und bewirken schon nach kurzer Zeit, dass man sich fit und gesund fühlt.

In Kombination mit einer gesunden Ernährung kommt man so dem Ziel des sportlichen Körpers auch immer näher und kann gewisse Fitnessübungen nach gewisser Zeit dann auch etwas intensivieren, um weiter Fortschritte zu erreichen.

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Aktive Erholung für mehr Kraft beim Training

Viele Studenten kennen das: Beim Lernen sitzt man meistens ruhig zu Hause am Schreibtisch oder in der stillen Umgebung der Bibliothek. Zur Abwechslung treiben einige Studenten regelmäßig Sport im Verein oder im Fitnessstudio. Studien belegen, dass körperliche Ertüchtigung für mehr geistige Frische sorgt. Daneben ist aber auch die gänzliche Ruhe ein Konzept, das man hin und wieder konsequent verfolgen sollte.

Dass Körper und Geist unweigerlich miteinander verbunden sind, wussten schon die alten Griechen. Wer sportlich aktiv ist, merkt irgendwann, wie nicht nur die körperlichen, sondern auch die mentalen Kräfte nachlassen. Ob bei Ausdauersportarten oder beim Kraftsport – die Erschöpfung tritt früher oder später ein. Längst haben viele Fitnessstudios daraus ein Rundum-Konzept entwickelt, um ihren Kunden wieder neue Energie zu liefern.

Während die sogenannten Muckibuden früher nicht viel mehr als ein paar Hantelbänke und Geräte zu bieten hatten, beinhaltet das Angebot heutzutage zumeist doch einiges mehr. Neben entsprechend modernen Sportgeräten kann man sich in vielen Clubs aus einem breiten Kursangebot genau das Richtige aussuchen. Das Sports & Spa Fitnessstudio beispielsweise bietet neben dem klassischen Bauch-Beine-Po (BBP) und Yoga auch Pilates-, Zumba-, Langhantel-, Deepwork- oder Cardio-Box-Kurse.

Wer doch lieber an den Geräten oder Freihanteln trainieren möchte, kann auch dabei auf die neuesten Techniken und Errungenschaften der Fitnessbranche bauen. Im Milon-Zirkel beispielsweise werden die Übungen gezielt geführt und individuell vorgegeben. Das Gerät merkt sich dabei die Daten des jeweiligen Nutzers und überwacht das Training. Frauen haben die Möglichkeit auch in einem eigens für sie bereitgestellten Bereich zu trainieren, in der sogenannten Pink-Area. Unterstützt wird jeder Sportler durch die individuelle Beratung ausgebildeter Trainer und Fitnessexperten.

...zeichnet sich ein gutes Fitnessstudio vor allem auch durch ein großes Wellnessangebot aus.Abgerundet wird das Rundum-Sorglos-Paket mit einem großen Wellness-Angebot. Massagen, Entspannungsliegen, Relaxatmosphäre und Saunen sorgen für die pure Entspannung, damit die Akkus nach dem Training oder dem harten Arbeitstag möglichst schnell wieder aufgeladen werden. Eine 400qm große Dachterrasse kann ebenso genutzt werden wie eine Außensauna und ein Dampfkessel. Insgesamt also ein breites Spektrum, sodass jeder hier wieder seine Balance finden kann.

Eine entsprechende Mitgliedschaft in dieser Sport- und Wellnessoase gibt es ab knapp 60 Euro monatlich, wobei man als Gruppe das Sport- und Wellnessangebot auch schon für knapp 30 Euro pro Monat nutzen kann. Preise also, die sich im marktüblichen Bereich bewegen bei einem Leistungsspektrum, das viele andere Fitnessclubs hinter sich lässt. Wer sich das gerne einmal anschauen möchte, kann ein Probetraining vereinbaren und sich so seine eigene Meinung bilden.

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