Mountainbiken – Natur erleben und Akkus aufladen

Wer kennt das nicht: Nach einem anstrengenden Arbeitstag im Büro kommt man nach Hause und spürt sofort, dass man nicht nur Erholung braucht, sondern vor allem auch frische Luft. Für Urlauber und auch für viele Berufstätige, die nicht allzu weit von der Natur entfernt wohnen, bietet sich vor allem in bewaldeten Mittelgebirgsgegenden eine einmalige Möglichkeit der aktiven Erholung nachzukommen: Rauf auf den Sattel und ab ins Naherholungsgebiet!

Eine Fahrradtour in die Natur setzt oft ungeahnte Kräfte frei und trägt zur Erholung bei.Neben dem Straßenradsport erfreut sich vor allem das Mountainbiken immer wieder neuer Beliebtheit bei umweltverbundenen Radsportfans. Ob im Harz, Sauerland, in der Eifel, im Schwarzwald, im Bayerischen Wald oder im bayerischen Alpen(vor-)land, mit dem breit bereiften und gefederten Fahrrad ist man schon bald fast alleine in der Natur und kann diese vollumfänglich genießen. Dabei muss man vielerorts nicht mehr nur mit den Schotter- und Wanderwegen Vorlieb nehmen. Touristenverbände und örtliche Vereine haben das Potential längst erkannt und konzipieren in Zusammenarbeit mit Sportlern und den zuständigen Förstern entsprechend gekennzeichnete Wege mit Sprüngen, Steilkurven, Brücken oder weiteren Herausforderungen. Diese sogenannten Trails werden in Büchern, Touristenführern und in Apps gekennzeichnet und sind durch Markierungen und Schilder im Wald oft leicht zu finden.

Beim Material kann man viel Geld ausgeben

Wer besonders viel Spaß beim Mountainbiken haben möchte, braucht natürlich das entsprechende Material. Das beginnt selbstredend beim Fahrrad, dem Mountainbike (MTB), wofür man ohne Weiteres mehrere Tausend Euro ausgeben kann. Wer sich am Anfang seiner MTB-Laufbahn befindet, kann sich in vielen Gegenden oder im Urlaub beim Hotel auch erstmal ein Fahrrad leihen. So lässt sich schnell herausfinden, wie viel Spaß diese Frischluftsportart wirklich macht und ob sich eine größere Investition in dieser Hinsicht lohnen könnte. Die Fahrradangebote in den örtlichen Radgeschäften sind oftmals breit gefächert: Es gibt günstige Einsteigermodelle unter 1000 Euro, aber eben auch vollgefederte, leichtgewichtige High-Tech-Modelle, deren Preise entsprechend in die Höhe schnellen. Hinzu kommen entsprechende Angebote aus dem Internet von Anbietern, die das Fahrrad per Spedition jederzeit liefern können und dessen Aufbau in den meisten Fällen wirklich einfach von der Hand geht.

Sicherheit zuerst: Nie ohne Helm auf das MTB

Wenn die Frage des Zweirads geklärt ist, sollte man sich um die weitere Ausrüstung kümmern. Ein Paar Radschuhe (im besten Fall mit den entsprechenden Pedalen), 2 Radhosen, 2 verschieden lange bzw. warme Trikots, Radhandschuhe, eine Sportbrille, ein Radhelm und gegebenenfalls jeweils ein Paar Ellenbogen- und Knieschoner gehören zu einer guten Grundausstattung dazu. Dass man auch dabei locker nochmal 500 Euro investieren kann, wird beim Stöbern im Fachhandel oder online schnell offensichtlich. Allerdings trägt eine gute Ausrüstung auch direkt zum Spaß bei und nur dann wird man diesen sportlichen Ausgleich auch gerne betreiben.

Eine schöne Aussicht entschädigt beim Mountainbiken gerne einmal für die Strapazen des Anstiegs.Mountainbiken als Individual- und Gruppensport

Der größte Spaß kommt beim Mountainbiken natürlich auf, wenn man sich in einer Gruppe von bis zu 4 Personen auf den Weg macht und nach einer ausgiebigen Tour durch die Natur die Eindrücke bei einer kleinen Erfrischung im Biergarten zusammen Revue passieren lassen kann. Aber auch alleine kann man die Ruhe genießen und so Kraft für den Arbeitsalltag tanken.

Ausprobieren lohnt sich und man kommt schnell auf den Geschmack, wenn man die faszinierende Natur vom Sattel aus betrachten kann!

Bilder: pixabay.com

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