Schwimmen: Ausdauer und Kraft für die Haltemuskulatur

Schwimmen ist ein umfassendes Kraft- und Ausdauertraining für den gesamten KörperSchwimmbäder gehören zu den beliebtesten Freizeiteinrichtungen überhaupt. Ob Hallen- oder Freibad, Spaßbad oder Therme, wohl jeder von uns war schon mal dort. Für die meisten bleibt es beim zwanglosen Planschen oder Spielen mit den Freunden. Für diejenigen allerdings, die Schwimmen als Sportart betreiben, gilt ein durchstrukturiertes Training. Es besteht aus intensiven Technik-, Ausdauer- und Kraftübungen, wobei vor allem letztere Aspekte auch an Land, z.B. in Form von Lauftraining oder Gewichte heben trainiert werden können. Man wird, meistens als kleines Kind, in die Grundzüge der Technik eingeführt und die vier verschiedenen Schwimmstile (Freistil, Brustschwimmen, Rückenschwimmen und Schmetterling), auch als Lagen bezeichnet, werden nach und nach erlernt. Schon früh wird man dazu ermutigt, an Wettkämpfen teilzunehmen, um Erfahrung zu sammeln und seinen Club durch die erbrachte Leistung zu stützen.

Ganzkörpertraining mit Disziplin

Schwimmen lernen die meisten schon im jungen KindesalterDer Alltag eines Schwimmers ist relativ hart, denn wie in jedem Leistungssport ist viel Training Pflicht. Neben vielen Tageskilometern dürfen separates Krafttraining und ein ausgewogener und auf den Sport abgestimmter Ernährungsplan nicht fehlen. Des Öfteren hört man, dass so manches Schwimmtraining langweilig ist, da z.B. im Gegensatz zu Fußball oder Tennis, die Unberechenbarkeit eines Gegners fehlt. Die Trainer versuchen dem entgegenzuwirken, indem sie einen abwechslungsreichen Trainingsplan erstellen, in dem sich die Einheiten untereinander nicht zu sehr gleichen oder indem sie Hilfsmittel einsetzen, welche den Schwimmalltag zum einen interessanter gestalten und zum anderen auch ein feiner abgestimmtes Techniktraining erlauben. Beliebte Hilfsmittel sind z.B. Pullboys oder Paddles.

Schwimmen als Leistungssport betrieben erfordert in hohem Maße Disziplin und Durchhaltevermögen, da man primär für sich selbst kämpft und man sich auf keinen anderen verlassen kann, wenn man selbst eine schlechte Leistung erbringt. Dennoch reist man zu einem Wettkampf immer als Team und hat durch das häufige gemeinsame Training einen starken Teamzusammenhalt.

Gesund im Becken unterwegs

Schwimmen ist eine sehr gesunde Sportart, da der gesamte Körper trainiert wird. Fast alle Muskeln kommen zum Einsatz und das unter gelenkschonenden Bedingungen. Gerade die Rückemuskulatur, die im normalen Arbeitsalltag stark belastet wird, kann hervorragend gestärkt werden. Außerdem ist Schwimmen auch ein sehr gutes Bauchmuskeltraining, wodurch also die gesamte Haltemuskulatur schonend aufgebaut und entsprechende Fehlhaltungen vorgebeugt werden. Das Verletzungsrisiko ist verglichen mit anderen Sportarten deutlich geringer, auch weil der direkte Körperkontakt zu Gegnern fehlt. Ein nicht zu vernachlässigender Aspekt ist das Herz-Kreislauf-Training. Schwimmen ist ein schonender Sport, welcher den Körper rundum fit hält und, im Freibad betrieben, sogar an der frischen Luft ist. Und auch das Bauchmuskel

Es gilt also: Ob als Leistungssport oder nur als Breitensport betrieben, Schwimmen ist als Rundum-Fitmacher nur zu empfehlen und nach erfolgreich geschwommenen Kilometern kann man dann auch guten Gewissens mit Freunden am Beckenrand plaudern oder am See angeln, denn Angeln ist auch Sport und macht gerade zu Zweit oder zu Dritt viel Spaß.

Bilder: arztsamui / FreeDigitalPhotos.net

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