Boxen: Training für Körper und Geist

Beim Thema Boxsport denken viele Menschen direkt an zwei dumpfe Typen, die wahllos aufeinander einprügeln bis einer blutet und schwer verletzt ist. Dass der Sport einen weitaus besseren Ruf verdient hat, merkt man spätestens, wenn man sich selber einmal in den Ring stellt oder erste Trainingsstunden am Boxsack verbringt.

Der Boxsport eignet sich auch für Frauen zum GanzkörpertrainingLaien unterschätzen die Sportart gerne. Dabei ist selbst die statische Verteidigungshaltung mit beiden Unterarmen und Fäusten als Deckung schon schweißtreibend und kräftezehrend. Wer nun zusätzlich noch die Beinarbeit nicht vernachlässigen möchte, kommt schnell an seine körperlichen Grenzen. Doch Boxen verlangt nicht nur den Muskeln alles ab. Manche Experten behaupten: Boxen findet zu 70 Prozent im Kopf statt.

Mentaler Stress, Konzentration und die notwendige Koordination komplettieren das Boxen und machen es zu einer wahren Ganzkörpersportart. Überall in Deutschland gibt es mittlerweile viele Boxclubs und Vereine, die sich auf den Trend eingestellt haben und für Sportler jedes Geschlechts und Alter Schnupperkurse anbieten. Dabei geht es vor allem um Fitness- und Konzentrationsschulungen.

Kondition und Kraft werden durch bestimmte Übungen wie Seilspringen und das Training am Punching-Ball und Boxsack geschult. Erst danach geht es zum Sparring mit dem Trainer oder einem Trainingspartner in den Boxring. Dabei hat der Schutz der Hände und des Kopfes höchste Priorität: Neben der bekannten Boxhandschuhe, die Frakturen der Finger, Handwurzel sowie des Handgelenks verhindern gehört der Zahnschutz und der Kopfschutz im Hobby- und Amateursport ganz klar zur Grundausstattung. Die Wahrscheinlichkeit von Gehirnerschütterungen wird somit minimiert.

Bei langjährigen Trainern und Athleten gilt Boxen längst als Lebensschule. Neben der körperlichen und psychischen Herausforderung lehrt der Boxsport vor allem auch Selbstvertrauen, Disziplin und Durchhaltvermögen – Attribute also, die auch in allen Lebenslagen weiterhelfen können. Boxer lernen sich mit ihren eigenen Stärken und Schwächen auseinanderzusetzen.

Anfängerkurse gibt es übrigens nicht nur für Jungs und Männer. Auch Mädchen und Frauen können vielerorts die grundlegenden Fähigkeiten des Boxsports erlernen und sich beim Training am Boxsack oder im Ring vollkommen verausgaben.

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Flüssigkeitsausgleich beim Sport

Der Mensch soll ca. 3-4 Stunden pro Woche Sport treiben, um gesund zu bleiben. Dabei kühlt sich der Körper durch Schwitzen ab. Durch die Wasserverdunstung kann überschüssige Wärme abgegeben und eine Überhitzung vermieden werden. Unter extremen Bedingungen (große Hitze, hohe Luftfeuchtigkeit, starke Belastung) verliert der Körper bis zu 2 Liter Schweiß pro Stunde. In unseren Breitengraden werden bei sportlicher Aktivität durchschnittlich 1-1,5 Liter Schweiß pro Stunde gebildet.

Vor allem bei Langstreckenläufen oder dem Marathon enorm wichtig: Die regelmäßige FlüssigkeitsaufnahmeFolgen von Flüssigkeitsverlust

Flüssigkeitsverluste von nur 2 % des Körpergewichtes vermindern die Leistungsfähigkeit um bis zu 20 %. Dabei ist der Durst grundsätzlich der Ausdruck einer negativen Wasserbilanz des Körpers. Wenn die Wasserverluste nicht rechtzeitig ausgeglichen werden können, wird Flüssigkeit dem Blut und dem Gewebe entzogen. Die Fließeigenschaften des Blutes verändern sich dadurch – das Blut wird dicker. Dies bewirkt, dass der Herzmuskel für den gleichen Blutdurchlauf vermehrt Kraft aufzuwenden hat, der Puls letztlich ansteigt, die Belastung für den Körper größer wird und die Laktatkonzentration im Blut steigt. Bei einem Wasserverlust ist die Versorgung der Muskelzellen mit Sauerstoff und Nährstoffen eingeschränkt. Es kann zu Schwindel, Durchblutungsstörungen, Erbrechen und Muskelkrämpfen kommen.

Flüssigkeitsaufnahme

Erwachsene benötigen täglich 1,5 – 2 Liter Flüssigkeit, wobei der Sportler den zusätzlichen Flüssigkeitsverlust des Schwitzens auszugleichen hat. 60 Minuten sportliche Betätigung kann der Körper, vorausgesetzt der Flüssigkeitshaushalt ist zu Beginn ausgeglichen, ohne Probleme überbrücken. Die Betonung liegt hierbei auf kann – Trinken beim Sport, besonders, wenn es heiß ist, ist nie falsch. Der auftretende Flüssigkeitsverlust muss spätestens nach der Beendigung der sportlichen Aktivität wieder ausgeglichen werden. Daiert die sportliche Tätigkeit länger an, so soll bereits während der Belastung Flüssigkeit zugeführt werden, um die körperliche Leistungsfähigkeit, Konzentration und Koordination zu erhalten und um letztlich einen Kreislaufzusammenbruch zu vermeiden.

Während bei einer Belastung bis zu einer Stunde normales Trinkwasser ausreicht, kann bei länger anhaltenden Belastungen eine Zufuhr von Mineralien (vor allem Magnesium, Natrium und Kalium) nicht schaden. Die ist bei Langdistanzen absolut notwendig, auch wenn manche Sportler weniger schwitzen.

Das Trinken beim Sport sollte stetig, aber immer jeweils nur in kleinen Schüben erfolgen. Das Bier nach dem Training ist übrigens nicht verboten, aber man sollte wissen, dass sich bei übermäßigem Alokoholkonsum die Erholung nach dem Sport verzögert und Alkohol auch diuretisch, also harntreibend, wirkt.

Isotonische Sportgetränke

Spezielle Sportlergetränke werden heute überall zu Hauf angepriesen. Diese, für die Verwendung im Hochleistungssport konzipierten, meist isotonen Getränke, werden immer häufiger auch im Breitensport konsumiert. Isotone Getränke sind ausgezeichnet dazu geeignet, den Organismus während des Hochleistungssports mit Flüssigkeit, Mineralien und Energie zu versorgen. Sinn machen dabei auch kohlenhydratreiche Getränke, die einen Kohlenhydratanteil von 20 – 80 Gramm pro Liter nicht überschreiten. Für den Breitensportler allerdings bieten sie kaum einen Vorteil und sind ja außerdem relativ teuer.

Weniger schwitzen müssen

Feuchtigkeit auf der Stirn oder unter den Achseln kann nicht nur im Sport stören, sondern vor allem auch im Alltag. Nicht jeder Mensch schwitzt gleich schnell und gleich viel. Gerade, wenn sich die Schweißflecken in der Kleidung abzeichnen, wird es für viele unangenehm. Für Abhilfe können beispielsweise Produkte sorgen, die die Schweißbildung wirksam reduzieren, sogenannte Antitranspirante oder Antiperspirante. Durch den Einsatz dieser Mittel auf der Haut lassen sich Flüssigkeitsringe unter den Armen oder am Rücken verhindern. Dabei ist wichtig, dass man vor dem Einsatz des Produktes darauf achtet, dass dieses auch auf ausreichende Hautverträglichkeit getestet wurde.

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Die spannende Geschichte des Fitnesstrainings

Wer macht sich heutzutage keine Gedanken über sein Aussehen und eine gute Ernährung? Jeder Mensch will gesund und fit sein und das Fitnesstraining ist ein Weg dahin. Aber wie hat es sich überhaupt entwickelt?

Die Anfänge eines neuen Trends

Die Geschichte des FitnesstrainingsDas Wort Fitness bezieht sich nicht nur auf das körperliche Wohlgefühl, sondern auch auf das geistliche Wohlbefinden. Man hat schon früh gemerkt, dass sportliche Aktivität zu besserer Laune und Konzentration führen kann und Fitness entwickelte sich zu einem großen Geschäft. Als die Menschen noch schwere körperliche Arbeit in den Dörfern leisteten, gab es keinen Bedarf an sportlichen Aktivitäten. Mit dem 18. Jahrhundert und dem Wachstum der Bevölkerung in den Städten hat man bemerkt, wie sich die Menschen weniger bewegten und immer unsportlicher wurden und man folgerte, dass dies zu einer Verschlechterung der wirtschaftlichen Situation führen könne.

Aus politischer Sicht wurde dies zu einem Problem, da die unsportliche, männliche Bevölkerung im Fall eines Krieges weniger erfolgreich sein würde. Die Regierung wollte die Situation ändern, indem sie im 19. Jh. die ersten Sportvereine in Deutschland gründeten. Das Ziel war die Verbesserung der körperlichen Leistung der Männer, damit sie im Krieg gegen die Franzosen eine gute Leistung bringen konnten. Ein weiteres Ziel war später, die Menschen in den großen Städten zu beschäftigen und so viele Sportaktivitäten wie möglich zu bieten.

Die Entwicklung der Sportstudios

Die Entwicklung der SportstudiosAb der Mitte des 19. Jahrhundert entstanden in den großen Städten weltweit die ersten Sportvereine. Dies hatte auch einen kommerziellen Charakter, indem man eine Konkurrenz zu den englischen „Clubs“ schuf. Dadurch entstand eine neue Fitness-Welle, die die Menschen in verschiedene Gruppen einteilte: Die Menschen aus der Arbeiterklasse haben sich mehr an den traditionellen Clubs ausgerichtet, während die Elite sich mehr individuell zeigen und entwickeln wollte. Der Fitnesstrend hat die Menschen wie die digitale Entwicklung zusammengebracht, bei der jeder etwas für sich findet.

Die ersten Studios boten eine große Auswahl an Geräten, die durch Werbung ein großes Interesse bei der Bevölkerung bewirkte. Die Fitnesswelle hatte in den Vereinigten Staaten ihren Höhepunkt und man hatte dort eine Reihe von Sportstudios. Die Ärzte waren auch in dem System involviert, indem sie den Besuch eines Studios empfahlen. In Europa verbreitete dieser Trend sich erst in den 60er Jahren aber entwickelte sich sehr schnell zum einem Hype.

Die neue Fitnesswelle

Die neue FitnesswelleIn den 70er Jahren wurde die Fitness durch Film und Werbung sehr populär und die Industrie massiv angekurbelt. Man hatte neuere und bessere Geräte entwickelt, deren positive Wirkung man wissenschaftlich nachgewiesen hatte. Die Menschen haben Fitness Clubs zum ersten Mal als Trend erkannt und durch Persönlichkeiten, wie zum Beispiel Arnold Schwarzenegger, erste körperliche Idole erkoren.

Man hatte bis in die 80er sich mehr an männliche Sportarten ausgerichtet und mit Jane Fonda kam die neue Fitnesswelle für die Frauen. Sie hatte den Aerobic Kurs entwickelt und in Verbindung mit schöner Musik viele Frauen gewonnen, die über Videos unterrichtet wurden.  Mit jedem Jahr kamen neue und bessere Geräten und Kurse auf den Markt, die überall live oder über Video angeboten werden. Die Kurse sind für Menschen aus verschiedenen sozialen Schichten zugänglich geworden, Kurse werden vielerorts bereits für weniger als 20 Euro im Monat angeboten.

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Mit Grassaft zu Fitness und Muskelkraft

Der Markt für Superfood nimmt in Deutschland mittlerweile fast schon amerikanische Dimensionen an. Immer mehr Neuigkeiten und immer mehr Ernährungsformen drängen auf den Markt und werden über das Internet vertrieben. Als kleinen Service stellen wir Euch immer wieder neue oder neu-verpackte Nahrungsmittel vor, heute Weizen- und Gerstengrassaft.

Weizen- und Gerstengrassaft enthalten viele Kohlenhydrate, Vitamine und Mineralien.Grassaft als Eiswürfel zur Stärkung vor dem Training

Weizen- und Gerstengrassaft stellt keine Neuerung im eigentlichen Sinn dar, weil es diese natürliche Saftform für Beobachter der vegetarischen und veganen Lebensform schon seit Jahrzehnten gibt. Das besondere daran sind die vielen Inhaltsstoffe, die die jung geernteten Gräser enthalten. Neben vielen verschiedenen Vitaminen (A, C, E, K, B6) enthält Weizen- und Gerstengras auch einige Mineralien und Spurenelemente wie Eisen, Zink, Kupfer oder Mangan. Dabei kann man den Saft in verschiedenen Darreichungsform bestellen: Neben den Klassikern wie die Tabletten oder das Pulver gibt es den Saft auch als Eiswürfel, die man beispielsweise in einem Glas Wasser ganz einfach auftauen kann und zu einem Powersmoothie verarbeiten kann.

Kohlenhydratlieferanten bewusst einsetzen

Bei bis zu 37 Prozent Kohlenhydraten merkt man als ernährungsbewusster Sportler schnell, dass sich Weizen- und Gerstengrassaft vor allem als Energielieferant vor dem Training und dem Wettkampf eignet. Geschmacklich orientiert sich der Saft natürlich an den klassischen jungen Weizen- bzw. Gerstenhalmen, bei der Energiemenge reichen aber natürlich schon kleine Mengen aus, um für einen positiven Effekt in kürzester Zeit zu sorgen. Wie immer empfehlen wir natürlich den Weizen- und Gerstengrassaft im Training zu testen, um eine optimale Verträglichkeit sicher zu stellen. Bei zwei Eiswürfeln pro Tag sollte man dann beispielsweise für 30 Tage (60 x 15 ml) 69,90 Euro einplanen. Im Internet kann man diese dann versandkostenfrei nach Deutschland, Österreich und die Niederlande bestellen. Geliefert werden die Eiswürfel, je nach Kundenwunsch, zwischen Dienstag und Freitag.

Power für Ausdauersportarten

Die Mischung aus Vitaminen, Mineralien und Kohlenhydraten wird im Körper schnell in Energie umgewandelt. Dabei ist der Weizen- und Gerstengrassaft gerade für Ausdauersportarten eine optimale ernährungstechnische Ergänzung und eignet sich vor allem ca. 20 bis 30 Minuten vor Trainings- oder Wettkampfbeginn. Wenn die natürlichen Kohlenhydrate vom Körper verstoffwechselt wurden, können Energieriegel oder süße Power-Gels weiterhelfen und so der Unterzuckerung, dem sogenannten Hungerast, vorbeugen. Grassäfte lassen sich also bei guter Verträglichkeit im Radsport, in Laufsportarten oder auch beim Langlaufen im Winter einsetzen.

Wacher durch den Alltag

Abgesehen von den Einsatzmöglichkeiten im sportlichen Bereich, kann man die Eiswürfel aber natürlich auch ohne Weiteres im ganz normalen Alltag einsetzen. Gerade, wenn nicht viel Zeit für eine ausgiebige Mahlzeit ist, stellen die Säfte eine brauchbare Alternative dar. Im Arbeits- und Familienalltag kann das durchaus zu einer höheren Produktivität und weniger Müdigkeit führen. Denn anders als eine fettige Mahlzeit belastet Weizen- und Gerstengrassaft den Magen-Darm-Trakt kaum und verhindert so die klassische postprandiale Müdigkeit, also das typische Tief nach dem Mittagessen. Die so neu gewonnene Kraft und Ausdauer lassen sich im Arbeitsleben und auch bei den alltäglichen Aufgaben im Kreise der Familie sinnvoll nutzen und können für weniger Belastung für Körper und Geist sorgen. Ausprobieren lohnt sich also, denn Entlastung kann wohl beinahe jeder gut gebrauchen.

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Vegane Unterstützung für Sportler

Gerade bei Ausdauersportarten wie Joggen, Radsport oder auch Langlauf ist eine gute ernährungstechnische Vorbereitung vor dem Training sinnvoll. Die Einheiten können schnell mal 1-2 Stunden dauern oder beim Radfahren auch schon mal 3-4 Stunden. Selbst bei einer ausreichenden und guten Mahlzeit vor dem Sport sind die Speicher des Körpers irgendwann aufgebraucht. Manche Sportler bemerken das nach 2 Stunden, andere schon früher. Um einer verheerenden Unterzuckerung, dem sogenannten Hungerast, zu entgehen, sollte der Nachschub deshalb schnell mit etwas Essbarem gesichert werden.

Viele Sportler bedienen sich daher gerne einiger Früchte oder Müsliriegel, da die gut zu transportieren sind, vom Körper zumeist gut vertragen werden und schnell Energie liefern. Aufgrund der deutliche gestiegenen Nachfrage in den letzten Jahren, gibt es mittlerweile unzählige Produkte auf dem Markt. Dem Sportler bleibt somit die Qual der Wahl.

Neben einer guten Verträglichkeit, dem Preis und dem Geschmack geht es vielen vor allem auch darum einen gesunden Musliriegel zu sich zu nehmen. Viele Produkte sind zum Beispiel komplett vegan und haben ein entsprechendes Bio-Siegel. Die Müsliriegel enthalten ganze Nüsse, viele verschiedene Früchte und Gewürze und stellen eine echte Alternative zu herkömmlichen Riegeln dar. Statt mit Zucker werden sie mit Agavendicksaft gesüßt. Außerdem kann man im Internet auch die Smoothie-Riegel und klassische Trockenfrüchte bestellen. Während der Trainingseinheit dürften für viele Sportler vor allem die veganen Müsliriegel von foodloose interessant sein.

Generell sollte jeder Sportler Müsliriegel natürlich erstmal in Ruhe testen, um den Geschmack und die Verträglichkeit herauszufinden. Erst wenn ein Riegel diese Prüfung bestanden hat, sollte man ihn auch beim Training und später dann eventuell auch im Wettkampf einsetzen. Dabei ist zu beachten, dass jeder Körper anders reagiert und nur weil ein Teamkollege oder Trainingspartner etwas im Training gut verträgt, heißt das noch lange nicht, dass man selbst ähnlich darauf reagiert. Mit der Ernährung ist es bekanntlich wie mit dem Training selbst: Jeder Organismus reagiert anders und es ist die Kunst herauszufinden, womit man selbst die besten Ergebnisse erzielt.

Die besten Apps für Fitness und Ernährung

Die Themen Fitness, Ernährung und Diät standen noch nie so im Fokus wie in der heutigen Zeit. Da ist es eigentlich schon selbstverständlich, dass sie mit modernen Technologien verknüpft werden. Es ist längst normal geworden, beim Joggen oder Gewichtestemmen eine App als Begleiter zu aktivieren oder sich von einer Anwendung auf dem Smartphone Tipps für die Diät geben zu lassen. Doch welche dieser Softwares sind wirklich nützlich und welchen Umfang bieten sie?

Laufen ohne Sorgen

Fitness-Apps für das Smartphone oder die Smartwatch helfen bei der Steuerung des Fitnesstrainings.Die meisten Menschen, die auf ihre Gesundheit und Fitness achten, setzen überwiegend auf das Joggen. Dabei wird der Herzkreislauf angekurbelt, viele Muskeln werden beansprucht, man ist an der frischen Luft und vor allem werden Kalorien verbrannt. Allerdings fällt es immer mehr Personen schwer, die Disziplin zu bewahren. Hier soll die App „Runtastic“ Abhilfe schaffen. Sie ermöglicht es mittels GPS-Tracking die zurückgelegte Strecke anzuzeigen, was es lauffaulen Joggern erschwert, zu „schummeln“. Des Weiteren kann die Anwendung auch die Höchst- und Durchschnittsgeschwindigkeit wiedergeben. Dadurch fällt es deutlich einfacher, sich in seiner Leistung zu steigern. Ein weiteres für Sportler interessantes Feature ist die Anzeige der verbrauchten Kalorien. Diese beruht auf vorher eingegebenen Informationen über den eigenen Körper.

Stark durch das Smartphone

Wer sich lieber im Fitnessstudio aufhält oder den heimischen Fitnessraum in Anspruch nimmt, findet in „GymBook“ eine praktische Anwendung, um das eigene Trainingsverhalten zu prüfen und zu verbessern. Mit Hilfe dieser App lassen sich ganze Trainingspläne mit einem Kalender verknüpfen. Dabei sind die einzelnen Übungen hinterlegt und sind sogar mit ausführlichen Erklärungen versehen. Punkten kann die Anwendung auch mit einer übersichtlichen Bedienoberfläche und der großen Menge an kleinen Rand-Features.

Abnehmen leicht gemacht

Um es den Menschen leichter zu machen, ihre Diäten einzuhalten, wurde die App „MyFitnessPal“ veröffentlicht. Mit ihr wird die Motivation automatisch hochgehalten. Die Anwendung dokumentiert das Diät-Verhalten des Nutzers. Zudem kennt sie den Kaloriengehalt von etlichen Nahrungsmitteln und Mahlzeiten. Zur Abrundung gibt es immer wieder Vorschläge für passende Fitness-Übungen. Die App erinnert den User automatisch an das einhalten, gewisser Diät-Richtlinien.

An und für sich sind Apps ein gutes Hilfsmittel für Fitnesssportler und Diät-Begeisterte. Allerdings braucht es zur Nutzung auch den passenden Datentarif.

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Fitnessstudio oder doch lieber ein Personaltrainer?

Wenn Sie nach einem Personaltrainer suchen, können Sie sich im Internet informieren. Doch ist ein Personaltrainer preiswerter oder effektiver als ein einfaches Fitnessstudio?

Der große Vorteil des Fitnessstudios ist der Preis. Eine Mitgliedschaft im Fitnessstudio kostet meist um die 20 bis 60 € pro Monat. Ein Fitnesstrainer hingegen kostet im Durchschnitt 80 € die Stunde.

Allerdings können sich viele nach der motivierten Anfangszeit im Fitnessstudio nicht mehr motivieren, dorthin zu gehen. Man muss jedes Mal den Weg bis zum Fitnessstudio auf sich nehmen und irgendwann hat man „keine Zeit mehr“ und die Motivation geht ebenfalls flöten. Mittlerweile sind ca. 2 Millionen von ca. 6 Millionen Mitgliedern in 5 000 Fitnessstudios in Deutschland sogenannte „Karteileichen“. Klar kann man auch in einem Fitnessstudio einen Personaltrainer und einen Trainingsplan bekommen, allerdings schwindet die Motivation trotzdem oft.

Die meisten Personaltrainer richten sich heutzutage nach Ihnen. Ein Personaltrainer ist auch gerade dann sinnvoll, wenn man vom Geräte- und Cardiotraining schnell gelangweilt wird und das dazu führt, dass man keine Lust mehr auf das Training hat. Das Training soll Spaß machen und ein Personaltrainer kann in vielerlei Hinsicht sehr motivieren.

Ein weiterer Vorteil des Personaltrainers ist, dass man eine Fachberatung zur Durchführung bekommt. Oft sucht man sich eine Übung aus dem Internet und liest so etwas wie „sie sollten nun ein ziehen im Oberschenkel spüren“, da man sich selbst aber nicht sehen kann und aus einer reinen Textanleitung nicht erkennen kann, wie das ganze schlussendlich aussehen soll zieht es gar nicht im Oberschenkel und man wundert sich. Doch ein Personaltrainer achtet darauf, dass man die Übungen richtig Durchführt und berät auch, was Übungen angeht. Das schützt auch davor, Schäden vom Training davonzutragen.

Außerdem ist man während des Trainings flexibler und es wird auf Sie selbst maßgeschneidert. Der Personaltrainer findet Übungen, die für Sie passend und effektiv sind.

Viele Personaltrainer bieten auch ein erstes, kostenloses Probetraining an, um feststellen und entscheiden zu können, ob diese Art des Trainings die Richtige ist und ob die Sympathie stimmt. Es ist wichtig, dass die „Chemie“  beim eigenen Personaltrainer stimmt, um sich auch wohl zu fühlen und Vertrauen aufzubauen. Ein Personaltrainer geht auf die eigenen, individuellen Bedürfnisse ein, während ein Trainer im Fitnessstudio meist für mehrere Leute gleichzeitig zuständig ist.

Die einzigen Nachteile eines Personaltrainers sind die, oben bereits erwähnten,  Kosten, welche höher sind als in einem Fitnessstudio und je nach Fitnesstrainer kann auch mal die Terminfindung zu einem Problem werden, was aber eigentlich nicht oft der Fall sein sollte.

Kanu, Kajak oder Kanadier – Wo liegt der Unterschied?

Viele Sportbegeisterte lieben nicht nur die körperliche Betätigung an sich, sondern gehen erst dann richtig darin auf, wenn Sie sich an der frischen Luft bewegen können. Eine Kombination, die das Skifahren, Klettern, Joggen, Rennradfahren und Mountainbiken so populär gemacht hat. Immer mehr Sportskanonen entdecken neuerdings den Entdeckergeist der alten Indianer zurück und probieren das wässrige Pendant zum Fahrradfahren, eine Kanutour. Als Einführung für alle neuen Fans dieses Sports möchten wir erst einmal ein paar Begriffe klären.

Frische Luft und atemberaubende Natur: Kanufahren bieten eine gelungene Kombination.Was unterscheidet die Boote?

Der Begriff „Kanu“ weist im Deutschen ganz generell auf ein Boot hin, dass per Paddel bewegt wird. Dabei lassen sich die Kanus in zwei wesentliche Gattungen einteilen: Die Kajaks und Kanadier. Ein Kajak wird dabei traditionell per Doppelpaddel bewegt und wurde ursprünglich in der Arktis erfunden. Dort nutzten die Eskimos diese schmalen und wendigen Boote zum Jagen und saßen meist in Fahrtrichtung. Dabei waren die Kajaks oben meist abgedeckt, damit trotz der geringen Höhe kein Wasser in den Bootskörper laufen konnte. Entgegen der landläufigen Meinung muss in einem Kajak nicht nur eine Person sitzen. Stattdessen gibt es auch Zweier- und Vierer-Kajaks wie man spätestens im August bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro wieder beobachten kann.

Kanadier hingegen werden per Stechpaddel angetrieben und haben meistens keine Abdeckung über dem Bootskörper. Der oder die Fahrer sitzen oder knien während der Paddelbewegung. Ursprünglich stammt der Kanadier aus dem Indianergebiet Nordamerikas, wo das Boot dank seines vorzüglichen Stauraums vor allem zum Transport und Handel eingesetzt wurde. Heutzutage nutzen viele den Kanadier, um beispielsweise kleine Flüsse oder Seenlandschaften zu Kajaks werden mit Doppelpaddel betrieben.erkunden. Wer gerne über mehrere Tage oder Wochen reisen möchte, hat sicher kein Problem die Campingutensilien im Bootskörper des Kanadiers unterzubringen. Wer häufiger diesen Kick in der Natur sucht, der sollte überlegen, ob man jedes mal ein Boot mieten möchte oder ob sich der Kauf eines eigenen Kanadiers lohnt.

Paddeln trainiert Arme, Rumpf und sogar die Beine

Ein schöner Nebeneffekt der angenehmen Bewegung an der frischen Luft und in der wilden Natur sind sicher die muskulären Fortschritte, die man mit einer solchen Anstrengung erzielen kann. Ähnlich wie beim Rudern werden beim Paddeln im Kanadier oder Kajak vor allem die Rückenmuskeln trainiert. Aber natürlich gehen die Bewegung auch in die Arme und je nachdem wie man sitzt, können auch die Beine an der Bewegung beteiligt sein. Paddeln trainiert also beinahe den ganzen Körper und lohnt sich so in vielerlei Hinsicht. Kanufahren ist also ganz zurecht eine Sportart, die derzeit viele neue Anhänger findet.

Bilder: jozefk & arztsamui / FreeDigitalPhotos.net