Wintersport: Gelungene Mischung aus Kraft und Ausdauer

Was gibt es schöneres, als an einem kühlen, klaren Morgen auf der Bergspitze zu stehen und einen grandiosen Ausblick über die verschneite Winterlandschaft zu genießen? Für viele Wintersportler lautet die Antwort: der Fahrtwind, der einem um die Nase weht, wenn man auf Skiern oder auf dem Snowboard die Piste in Richtung Tal hinunterbraust.

Der atemberaubende Ausblick lockt jedes Jahr Millionen Wintertouristen in die Berge, wie hier am Matterhorn in ZermattJahr für Jahr fährt ein Großteil von uns in Richtung Berge um sich Bretter unter die Füße zu schnallen und den Geschwindigkeitsrausch auszukosten. Doch bevor der eigentliche Spaß beginnt, gilt es viele Vorbereitungen zu treffen. Dazu gehört, allerdings von vielen nur sehr stiefmütterlich behandelt, die sportliche Vorbereitung auf den Winterurlaub. Denn obwohl es, meist, bergab geht, erfordert dies immense Kondition und Kraft. Am besten beginnt man sechs bis acht Wochen vorher mit dem Ausdauertraining. Hierzu eignet sich jedes normale kardiovaskuläre Training, wie z.B. Joggen, Aerobic oder Schwimmen. Kondition ist das A und O: Fehlt es an der Ausdauer, so bleibt einem auf der Piste schnell die Puste weg und die Präzision und Konzentration lässt nach. Dies führt zu reduziertem Fahrspaß, zu häufigeren Fehlern und im schlimmsten Fall zu Unfällen und Verletzungen.  Spätestens vier Wochen vor Urlaubsbeginn sollte das Krafttraining beginnen. Generell gilt, dass der gesamte Körper ausgewogen trainiert werden muss, denn Skifahren / Snowboarden erfordert den Einsatz des aller Muskeln. Doch sollte man den Fokus beim Skifahren v.a. auf ein intensives Oberschenkeltraining legen, beim Snowboarden zählt besonders die Waden- und auch Rückenmuskulatur.

Gerade Snowboarden erfreut sich steigender Beliebtheit unter den jungen Wintersportlern, wodurch man es schon zu den Trendsportarten zählen kannIm Urlaubsort angekommen, sollte der erste Tag entspannt beginnen. Gefährlich ist es, sich direkt am Anfang zu überschätzen, nachdem man mehrere Monate nicht Ski oder Snowboard gefahren ist. Am besten nutzt man den Tag, um die Pisten zu erkunden, sich in Ruhe einzufahren und den schönen Ausblick zu genießen. Der Körper wird es einem danken: Übertreibt man direkt am Anfang, schleppt man häufig einen schlimmen Muskelkater mit sich, der einem die nächsten Tage unangenehm werden lässt. Wichtig sind auch regelmäßige Trinkpausen, um den Muskeln einen Moment Ruhe zu gönnen und den Flüssigkeitsverlust, vor allem an wärmeren Tagen, auszugleichen. Außerdem sollte man auch der Ausrüstung genügend Aufmerksamkeit schenken: Gut gepflegtes Material funktioniert besser und ist somit sicherer. Auf einen Helm und eine gute Skibrille sollte man ebenfalls nicht verzichten. Wer merkt, dass eine neue Skibrille benötigt wird, findet online eine besonders große Auswahl, zum Beispiel bei den Skibrillen auf spectabo.

Hat man sich wieder an die Skier oder das Snowboard gewöhnt und die besten Pisten lokalisiert, steht dem wunderbaren Geschwindigkeitsrausch nun nichts mehr im Wege.

 

Bilder: Vichaya Kiatying-Angsulee & franky242 / FreeDigitalPhotos.net

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