Maske tragen – Auch beim Sport

Nach dem Lockdown könnte das Fitnesstraining mit Maske zum zwischenzeitlichen Alltag werden.Ab dem 11. Januar gelten in Deutschland nochmal härtere Regeln, um die Verbreitung des Corona-Virus zu verhindern. Fast schon zur Normalität gehört mittlerweile das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes beim Einkaufen oder Spaziergang durch viele Innenstädte. Noch sind die Fitnessstudios in Deutschland geschlossen, doch es liegt nahe, dass eine Öffnung anfangs mit dem Tragen einer Alltagsmaske verbunden sein könnte.

Dabei ist die Auswahl an Masken vor allem im Internet mittlerweile sehr groß: Von der medizinischen OP-Maske, über die Baumwoll-Alltagsmaske bis hin zum bedruckten Modeaccessoire – bei dem Angebot wird wirklich jeder fündig. Wer möchte, kann seine Maske auch individuell bedrucken lassen, beispielsweise unter www.masken-bedrucken.de.

Doch welche Maske kann man beim Sport in einem Fitnesscenter tragen? Hierbei muss man eine sinnvolle Balance finden zwischen einem adäquaten Schutz gegen Aerosole und einem guten Tragekomfort mit ausreichend Wärmeabgabe beim Schwitzen. Ein atmungsaktiver Mund-Nasen-Schutz (MNS) sollte nach jedem Training gewaschen werden, damit sich Keime nicht allzu lange in den Textilien halten können. Viele Sportbekleidungshersteller bieten bereits entsprechende Modelle für zehn bis zwanzig Euro an.

Das Workout mit einer Maske schadet übrigens überhaupt nicht, was vielerorts fälschlicherweise angenommen wird. Auch durch eine Mund-Nasen-Bedeckung bekommt der Körper genügend Sauerstoff, sodass man damit sogar theoretisch einen Marathon laufen könnte, ohne dass die Sauerstoffsättigung im Blut deshalb abfallen würde. Seit mehreren Jahren gibt es bereits Hersteller von speziellen Atemmasken für den Sport, die damit werben, dass man damit sogar die Ausdauer verbessern kann. Diese Art von Trainingsmasken haben jedoch einen viel höheren Atemwiderstand als normale Masken, die vor COVID-19 schützen sollen. Durch die erschwerte Atmung soll die Atemmuskulatur trainiert werden, was dem Athleten dann wiederum im Wettkampf zugute kommen soll, wenn er die Trainingsmaske nicht mehr trägt und konsekutiv mehr Luft in die Lungen bekommt.

Wir können also darauf hoffen, dass die Fitnessstudios im Laufe der nächsten Monate wieder öffnen. Wenn wir dann einen entsprechenden Mund-Nasen-Schutz tragen und die Abstandsregeln beachten, könnte bald auch wieder Normalität in das Fitnesstraining einkehren.

Bild: unsplash.com

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